OZEANEUM Stralsund,

Ozeanium

Gebäudedaten

Bauherr

Deutsches Meeresmuseum Stralsund

Architekt

Behnisch & Partner Architekten, Stuttgart

Generalunternehmer
Fachplaner

Tragwerksplanung:
Schweitzer GmbH, Berlin

Kälte-/Lüftungsplanung:
Schreiber Ingenieure Gebäudetechnik GmbH, Ulm

Heizungsplanung:
INROS LACKNER AG, Rostock

Elektroplanung:
Ingenieure Bamberger GmbH & Co. KG, Pfünz

Bauphysik:
Horstmann-Berger, Altensteig

KlimaEngineering:
TRANSSOLAR Energietechnik GmbH, Stuttgart

Weitere Projektinformationen

Das Ozeaneum bereichert mit seiner einzigartigen Architektur die alte Hansestadt am Stralsund um ein neues Wahrzeichen. Es ist ein offenes Haus, das, ähnlich vom Wasser umspülter Steine im Meer, von allen Seiten von Besuchern und Licht durchströmt wird. Das Gebäude ist in vier einzelne, den Themen des Ausstellungskonzepts zugeordnete Baukörper gegliedert, womit das Bauvolumen aufgeteilt wird und sich in den Maßstab der Umgebungsbebauung einfügt. Das Ozeaneum ist ein weiteres Superlativ-Projekt, bei dem sowohl TRANSSOLAR als auch STG-BEIKIRCH einen wertvollen Beitrag zur Energieeffizienz und optimalen Raumklimaqualität leisten konnten.

Da die verschiedenen Aquarien im Gebäude ganzjährig sehr hohe Anforderungen hinsichtlich der Wassertemperatur, Filterung und Strömung haben, verbraucht der Betrieb des Ozeaneums etwa so viel Energie, wie eine Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern. Um dieses komplexe System dennoch möglichst energieeffizient zu gestalten, wurde von TRANSSOLAR ein Klima- und Energiekonzept entwickelt, das gezielt auf die Anforderungen abgestimmt ist und gleichzeitig einen optimalen Lebensraum für die Fische bereitstellt.

Technologie STG-BEIKIRCH

Das Prinzip der natürlichen Be- und Entlüftung zur Raumklimatisierung sowie die Anforderungen der RWA über die gläserne Fassade und das Glasdach, wurde bei diesem 8.700 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Bau mit Hilfe einer Vielzahl zentral gesteuerter, elektromotorischer Fensterantriebssysteme in Linear- und Kettenantriebsbauweise von STG-BEIKIRCH projektiert, geplant und realisiert.

Die natürliche Be- und Entlüftung des Eingangs- und Lobbybereiches macht sich besonders positiv bemerkbar, weil diese Räume eine sehr starke Besucherfrequenz mit hoher Personendichte aufweisen. Durch das innen- und außenklimaabhängige, gezielte Öffnen und Schließen der automatisierten Fenster, können stets die optimalen, individuellen Luftwechselraten für ein komfortables Raumklima erzeugt werden.

Ein weiterer Aspekt bei den automatisierten Fassaden sind die sicherheitsrelevanten Ausstattungen, wie Einklemmschutz oder Einbruchsicherung. Beim Ozeaneum entschied man sich für Doppelfassaden, die durch eine zweite, hinterlüftete Fassadenebene sowohl einen Witterungs- als auch einen Einbruchschutz gewährleisten.

Fotografien

STG-BEIKIRCH

 
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